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-Fischschwarm
Wie viele Fans braucht dein Projekt?- Zoom

Wie viele Fans braucht dein Projekt?

Ich glaub, ich wurde schon x-Mal gefragt, wie viele Fans braucht denn ein Projekt, um in einem Crowdfunding erfolgreich zu sein? Nun, da gibt es jetzt nicht wirklich nur EINE Antwort drauf, aber so grundsätzlich gilt:
  • je mehr umso besser
  • zuerst mal VIELE Freunde und Bekannte (Familie), die das Projekt unterstützen (auch emotional)
  • dann den näheren Umkreis, in welchem du dich bewegst
  • und dann ganz ganz viel anonyme Crowd, du willst ja genau diese Zielgruppe für dein Projekt, deine Idee erreichen
  • Influencer, also Menschen, die viele Menschen deiner Zielgruppe kennen
Crowdfunding ist ein Marketingprozess!

300 Fans sind keine Crowd

Hier mein Lieblingsartikel, auf den ich immer verweise - BITTE lesen!

Er ist von von Stefan Kny, Herausgeber von Gründermetrople Berlin, und wurde mir freundlicherweise auf Nachfrage zur Verfügung gestellt! Ganz herzlichen Dank dafür!

Es gibt unglaublich viele gute Crowdfunding-Projekte auf Kickstarter, Companisto oder anderen Crowdinvesting-Plattformen. Viele Berater, Ratgeber und Experten tummeln sich in der Crowdfunding-Szene. Die meist jungen Startups sollen auf den richtigen Weg gebracht werden.

Das Ziel: eine erfolgreiche Kampagne.

Erfolgreiche Crowdfundig-Kampagnen spülen nicht nur Geld in die Kasse, sie sind ein exzellentes Marketingtool und geben zusätzlich reales Feedback von der potentiellen Zielgruppe. Es ist also ratsam, seine Crowd aufzubauen und zu pflegen (auch nachdem das finanzielle Ziel erreicht ist). Wie man es nicht macht, zeigt das Beispiel von Pirate 3D Inc.
(Artikel bei Wired).

Crowdfunding ist nicht die eierlegende Wollmilchsau.
Höre ich bei dem einen oder anderen Pitch-Event mal genauer hin, so nehme ich die folgenden Statements des Öfteren wahr:
  • wir sind mit EXIST erstmal save, danach suchen wir uns einen Investor für 250K, klappt das nicht, machen wir Crowdfunding.
  • wir setzen auf Crowdfunding, unser Produkt ist genial.

Manche Startups setzen mit knapp 300 Facebook-Fans
und noch weniger Twitter-Followern vollkommen auf die Crowd, die donation-based oder mit dem Earlybird-Rabatt das Projekt realisieren soll. Es ist ein Irrglaube, dass allein durch das Einstellen der Kampagne auf einer Plattform die Arbeit getan ist und das erhoffte, finanzielle Ziel erreicht wird.

Die Arbeit geht dann erst richtig los.

Wer sich die Plattformen ernsthaft ansieht, wird bitter feststellen müssen, dass die einzelnen Projekte nicht ewig auf der Startseite bleiben. Viele Berater und Plattformen predigen: “Baut Eure eigene Community langsam auf!” Zurecht. Auch die Presse berichtet nicht über jede Kampagne. Oft sind Kampagnen im Fokus, die bereits nach wenigen Tagen über 100% ihres Crowdfundingziels erreicht haben und noch 30 oder 50 Tage laufen.

Crowd ja, aber nicht mit den anderen ...
Auf dem einen oder anderen Event präsentieren sich Startups mit Ihren Produkten und weisen auf die kommende oder laufende Crowdfunding-Kampage hin. Schaut man in die Postings findet man Aussagen wie:
  • Sind jetzt auf der Messe X, freuen und auf Euren Besuch.
  • Kommt vorbei, bei uns gibt es den besten Kaffee, Energiedrink etc.
Schonmal darüber nachgedacht, die Standnachbarn mit ihrem Produkt zu verlinken oder zu erwähnen?

Es klingt so banal, aber es macht keiner:
Auf der Messe wird der Besucher vermutlich alle Stände wahrnehmen. Anders sieht es bei den Postings und Tweets aus, die online gelesen werden. Jedes Startup hat seine eigenen Fans bzw. Follower. Warum die Eigenen nicht auf andere Projekte aufmerksam machen und sich über Likes und Retweets freuen? Womit wir bei sowas wie Schwarmeffekt aka Crowd wären ...

Mein ganz persönlicher Tipp:
Predigt den Crowdfunding-Gedanken nicht nur, um an das Geld zu kommen, sondern lebt ihn mit Euren Möglichkeiten - bei Facebook, auf Instagram und Twitter. Vernetzt Euch untereinander, tauscht Euer Wissen aus und pflegt Kontakte. Auch wenn wir kein Crowdfunding planen, vernetzen wir uns z. B. auf Twitter, vernetzen uns mit anderen Startupmedien und verlinken ausgewählte Beiträge. Es tut niemandem weh und hilft allen.

Ich freue mich auf Eure Meinung zur “Crowdfunding und Crowdbuilding” und der Berliner Start-up-Szene.

Schreibt mir an <Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>. Und wenn Ihr ein Start-up-Thema habt, das Euch unter den Nägeln brennt - lasst uns darüber diskutieren. In “WTF” schreiben wir über die Dinge, die in Erfolgsmeldungen und PR-Geschichten keinen Platz haben - und es trotzdem wert sind, erwähnt zu werden. Seid gespannt auf eine neues WTF am nächsten Sonntag ...
Einen schönen Sonntag!
Euer
Stefan Kny
Herausgeber
Gründermetropole Berlin
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der gesamten Redaktion wieder.
Bernd 31. Dezember 2017 um 12:44:
Interessante Einblicke, vor allem für einen wie mich, der ja echt keine Ahnung davon hat. Viele Tipps lassen sich aber auch auf andere Lebensbereiche umlegen! Auf ein erfolgreiches 2018!
Michaela Schmitz 31. Dezember 2017 um 12:55:
Lieber Bernd, danke für's Lesen und kommentieren! Ja, da passen ganz viele Dinge grundsätzlich zum Leben
{bl_comment_changed_on_prefix} 31. Dezember 2017 um 12:56 {bl_comment_changed_by} Michaela Schmitz

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