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-Together - bunte, gemalte Kreidemenschen auf Schiefertafel
Die politische Zukunft-Think, plan, act Zoom

Die politische Zukunft

Was ist nun wirklich anders geworden seit dem 15.10.2017 und wir das Wahlergebnis präsentiert bekommen haben? Viele sind erschüttert über das Ergebnis und noch mehr erschüttert, dass Die Grünen aus dem Nationalrat rausgeflogen sind. Ich kann das verstehen. Und es ist auch bedenklich. Die Probleme der Grünen liegen aber tiefer und weiter zurück und möchte ich hier nicht kommentieren, da ich viel zu wenig darüber weiß.
-What′s the plan? Zoom

Aber ich kann sagen, warum ich keine klassische Grün-Wählerin bin, auch, wenn man mir das immer wieder nachgesagt hat: es ist mir in Summe zu eng, ich habe das Gefühl, dass es durch die Grünen nur noch mehr Regeln und Verbote gibt und ich fühle mich mit meinen menschlichen Unzulänglichkeiten nicht wahrgenommen. Ich bin ein Mensch, der nach mehr Aspekten sucht und nach dem größeren Gemeinsamen. Anders formuliert: vielleicht bin ich zu kompromissbereit. Aber, wenn ich mir die politische Landschaft in Österreich anschaue, dann sehe ich keine Großparteien mehr. Dann sehe ich nicht ′das Programm für die Bevölkerung′. Wir sind zu unterschiedlich, zu bunt, zu individuell, als dass eine Partei all unsere Wünsche abdecken könnte. In meiner Wahrnehmung ist dies ein Grund der ′allgemeinen Unzufriedenheit′.
-Die Partei ist tot - es lebe der politische Mensch Zoom

Ich habe schon einmal einen längeren Blogbeitrag zu meiner Sichtweise geschrieben - den findest du hier ... ′Die Partei ist tot - es lebe der politische Mensch′
Für mich war dies wirklich eine bahnbrechende Erkenntnis. Ich bin diejenige, die es in der Hand hat. Ich kann es tun. Wer sonst? Aber, um mit zu wirken muss ich auch mitmachen. Das heißt für mich - rausgehen und bei den Menschen sein, mit ihnen reden, mit ihnen gestalten, sie mit nehmen, mit ihnen Neues wagen, ausprobieren, hinfallen, aufstehen, weiter machen. Ich muss aktiv sein und mich einbringen mit dem, wie ich bin. Ich gestalte unser aller Zukunft mit und niemand wird meinen Platz dafür einnehmen.

Gut, zurück zum Wahlergebnis.

Mich erschüttert es nicht, es wundert mich auch nicht. Es bestätigt eher meinen Eindruck der Orientierungslosigkeit der ′großen′ Parteien. Sie versuchen diesen Spagat, es allen recht(s) zu machen. Das geht nicht. Niemand traut sich mehr Position zu beziehen und wenn, dann mit den klassischen Schlagwörtern, die rasch genug eindringen aber nichts tiefergreifend ansprechen. Alles nicht neu. Übersehen wird dabei, dass die grundsätzliche Unzufriedenheit bleibt. Was bei mir als Person dann noch dazu kommt, ist, dass ich den Vaterersatz oder Mutterersatz nicht suche - ich weiß, dass ich mich selber durchbringe. Ich brauche keinen ′starken Mann′ oder keine ′starke Frau′ als Führungsfigur. Ich suche nach Menschen, die sich austauschen und andere Dinge bedenken als ich. Dazu braucht es aber für mich nicht (nur) Stärke, sondern ′nur′ ein anderes Hirn, das anders funktioniert als meines.

Da fällt mir die ′kommunale Intelligenz′ ein - jeder weiß, was wir als Gemeinschaft brauchen - wir vertrauen einander nur nicht, haben verlernt, uns zuzuhören und reden zu wenig miteinander.

Also, was gibt es tatsächlich zu tun?

Ich für meinen Bereich bringe nicht die Voraussetzung mit, um mich auf Bundesebene mit dem nötigen Wissen ausstatten zu können, um da mitmischen zu können. Da bin ich fehl am Platz. ABER - es gibt jede Menge schlauer, zukunftsorientierter Menschen dort, die, wenn sie sich nur zusammen tun würden, jede Menge Kompetenz haben, das Land Österreich gut zu verwalten. Und, vielleicht würden sie sich und uns sogar zutrauen, uns öfters mal um Rat zu fragen. Es gibt die Menschen, die politisch weise handeln - und man findet sie sogar in jenen Positionen, wo sie tatsächlich ′von oben′ eine Änderung durchführen könnten - wenn sie sich das selber zutrauen würden. Vielleicht sollten wir ′unten = auf kommunaler Ebene′ auch mehr vertrauen lernen? Und ich meine hier nicht nur die PolitikerInnen in den Gemeinden, ich meine die gesamte Bevölkerung, denn jeder/jede ist politisch, auch, wenn das viele so nicht sehen. Du kannst dich der Gemeinschaft, in der du lebst, nicht entziehen - und selbst der ′Entzug′ ist politisch, da eine Haltung zur Gemeinschaft.

Was bleibt mir zu tun?

Ich fühle mich hier in Neulengbach sehr wohl und werde mich weiterhin hier einsetzen und einbringen. Ich werde mit reden und ich werde mit gestalten. Ich werde sichtbar sein. DU wirst mich sehen. Ich werde meine Ideen weiter sprühen lassen und versuchen, mit EUCH so viel wie möglich umzusetzen! Du hast eine Idee und weißt nicht, wie du es angehen sollst? Dann melde dich!

Was können wir gemeinsam machen?

Uns vernetzen. Wir sollten uns gegenseitig besser kennen lernen. Dann sollten wir uns zuhören und dann gemeinsam Ideen UMSETZEN.
 
Es bringt nichts, wenn wir den Unmut, die Enttäuschung, den Frust und den Zweifel auf den verschiedenen Social Media Kanälen los werden - und dann draußen auf der Straße aneinander vorbei laufen und nicht miteinander reden. Wir haben die Kompetenz, den Ort, wo wir gemeinsam leben, auch gemeinsam zu gestalten. Und niemand sagt, dass das leicht wird. Aber wir können hier bei uns in unserem Umfeld anfangen. Die Basis des Miteinanders wird dort gelegt, wo du zu Hause bist. Wir haben verlernt, zuzuhören. Zuerst zuhören, dann reden, dann planen, dann umsetzen.

Interesse? Ruf an: +43 660 125 81 20 oder schreib an <Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>

Ausgeplaudert...

Ich war diesmal bei der Wahl als Beisitzerin dabei, was ich wirklich sehr sehr interessant fand - sollte ich jemals in die Rolle kommen, dies wo zu verankern - alle BürgerInnen sollten das einmal machen und mithelfen - Perspektivenwechsel ist oft sehr hilfreich und erweitert den Horizont.

Dabei habe ich mit der grünen Stadträtin, einem blauen Gemeinderat, blauen Wahlhelfern, aber auch mit den Schwarzen und Roten aus unserer Gemeinde geplaudert - am Ende des Tages sind alles MENSCHEN #surprise

Ich würde vorschlagen, die Grabenkämpfe zu beenden. Hört auf, mit dem Finger auf andere zu zeigen, hört auf, Angst zu verbreiten, dass jetzt alles ganz schlimm wird und uns ein ′Kabinett des Grauens′ erwartet - mag sein, dass Negatives eintritt - es wird aber durch heraufbeschwören und davor warnen nicht weniger. Habt den Mut, zu euch zu stehen und das, was ihr wirklich wollt, umzusetzen - ohne dabei gegen etwas anderes zu sein.

Wir werden die menschlichen (und somit auch politischen) Probleme nur gemeinsam lösen und sicher nicht durch Ausgrenzung, sehr wohl aber durch klare Aussagen und Entscheidungen, durch ein mutiges Voranschreiten in die Zukunft und Position beziehen. Jede/r von uns gestaltet mit. Und niemand nimmt deinen Platz ein. Wag′ den (öffentlichen) Raum und zeig′ dich!

Und NEIN ich weiß keine einfache Lösung und habe kein Patentrezept

Und jetzt zitiere ich Heini Staudinger

Die besten Grundsätze formuliert das Leben:

Firmengrundsatz Nr. 1 ergab sich nach einer schweren Krise in der Firma: 
SCHEISS DI NED AU′  

Firmengrundsatz Nr. 2 war eine logische Folge. Nur mutig zu sein ist manchmal zu wenig, drum: 
BITTE SEI NED SOOO DEPPAD 

... und weil auch Einbrecher mutig und klug sein können braucht es Firmengrundsatz Nr. 3: 
ORIENTIER DICH AN DER LIEBE

Nachgetragen - Nachgelesen

Die Grünen Neulengbach Was ich hier unbedingt auch erwähnen möchte: ich wähle grün auch (leider) deshalb nicht, weil ich nur eine Stimme zu vergeben habe. Und das habe ich noch am Wahlsonntag gemeinsam mit der grünen Stadträtin besprochen - ich würde gerne ankreuzen, wen ich aller gerne im Parlament hätte, vlt sogar mit Prozentangaben oder Themen/Inhalte auswählen. Die Grünen vertreten viel von dem, was mir wichtig ist, aber ich muss mich immer für ′mein′ Optimum (oder geringstes Übel) entscheiden. das ist echt doof. Und ich trau es mir hier ja kaum schreiben, aber es gibt mit den freiheitlichen tatsächlich ein gewisse Übereinstimmung zum Thema Bildung (da gibt es vom Lugar wirklich ein tolles Interview im Freigeist - Zeitschrift für freie Pädagogik - kaum zu glauben ...) - also warum dieses elendigliche FARBENSPIEL??? Und dann soll eine Farbe alles abdecken? Oder zwei? #oida

... und hier könnt ihr die Kommentare auf facebook weiter lesen

Rudi Fussi http://www.rudifussi.at/2017/10/17/zum-ergebnis-der-neos/

Christoph Chorherr https://chorherr.twoday.net/stories/1022635935/

Johannes Voggenhuber https://www.facebook.com/johannes.voggenhuber/posts/1581283181952432

Barbara Kaufmann https://kurier.at/meinung/kaufmann-gewinner-und-verlierer/293.030.386

Den Wählerwillen gibt es nicht 
http://mobil.derstandard.at/2000066501198/Den-Waehlerwillen-gibt-es-nicht

Mehr Stimmen für einen Wähler 
http://diepresse.com/home/panorama/wien/ideenfuerwien/4792266/Mehrere-Stimmen-fuer-einen-Waehler

Konkrete Utopien aus Vorarlberg http://vonunten.at/konkrete-utopien/

Demokratiebefund der „Initiative Mehrheitswahlrecht und Demokratiereform“ als pdf-Download ...

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